Fanny Theymann
Lauftrainerin · Verbündeter
Reale Person: Marathonläuferin und Lauftrainerin aus Filderstadt, gebürtig Schwerin. Bietet Persönlichkeits-Coaching in Bewegung an (lightrunning.net). Holgers Frau. Fanny Matussek = Fanny Theymann.
Diese Figur beschreibt eine reale Person, dargestellt aus öffentlich zugänglichen Informationen und realen Berührpunkten. Die psychologischen Werte sind eine modellhafte Annäherung, kein klinisches Profil.
- KriseStressfraktur. Kilometerweite Umleitung. Weinte. Lief weiter. Nicht weil sie Schmerz ignorierte – weil die Reise das Ziel war.
Entwicklungsbogen
Stolze Nicht-Meditiererin - 'nicht mein Ding, ich bewege mich'. Leichter Spott gegen Meditations-Kultur.
Von 'kann nicht meditieren' zu 'meditiert seit Jahren, wusste es nur nicht'. Keine Konversion. Integriert geführte MP3s in Long-Run-Routine. Ihre eigene Laufgruppe-Community bekommt eine 'Meditations-Lauf'-Playlist-Serie.
- Das Foto, das alles veränderte (lightrunning, Wendepunkt)
- Erster Marathon 2015 nach 1000+ km Training
- Marathon: Stressfraktur, Umleitung, Weinen, Weiterlaufen
- Jeden Abend: Erdung durch konkrete Erfahrung
Psyche
- Wunde
- Eine frühere Phase, in der Laufen Qual war und der Körper Last – das Foto, das alles veränderte (lightrunning-Geschichte). Später wiederholt sich die Erfahrung im Marathon: eine Stressfraktur mitten im Lauf, kilometerweite Umleitung, Weinen. Die Wunde ist die Drohung, den Körper – und damit das, was sie ausmacht – zu verlieren.
- Lüge
- Wer ich bin, hängt daran, dass ich laufen kann – ohne den laufenden Körper bin ich niemand. Nur was ich koerperlich durchhalte, zählt wirklich.
- Maske
- Die geerdete Macherin, die einfach läuft, keine langen Planungsphasen braucht und Rückschläge ohne Drama wegsteckt – pragmatisch, motivierend, immer schon weiter als das Grübeln.
- Schatten
- Die Ungeduld mit denen, die analysieren statt zu handeln – und dahinter die Angst, selbst eines Tages stillstehen zu müssen und dann nicht zu wissen, wer sie ohne Bewegung ist.
- Wunsch
- Die letzte Meile laufen – und wissen, dass sie sich das verdient hat; dass jeder Schritt zählt, nicht nur der Zieleinlauf.
- Bedürfnis
- Begreifen, dass ihr Wert nicht am laufenden Körper hängt – dass Rückschläge Informationen sind, keine Urteile, und sie auch im Stillstand ganz bleibt.
- Angst
- Den Körper zu verlieren, der sie ausmacht – nicht mehr laufen zu koennen und nicht zu wissen, wer sie dann ist.
- Sehnsucht
- Dass Bewegung als Erkenntnisweg ernst genommen wird – und dass ihre Kinder lernen: Stürze gehören dazu.
Selbstbild-Diskrepanz
- Idealbild
- Die, die immer weiterläuft – auch verletzt, auch weinend – weil die Reise das Ziel ist.
- Selbstbild
- Eine pragmatische Macherin, die Rückschläge als Teil des Weges normiert und ohne Plattitüde motiviert.
- Realbild
- Verletzlich an genau dem Punkt, an dem der Körper streikt – ihre Identität ist enger an die Bewegung gebunden, als sie zugibt.
- Fremdwahrnehmung
- Wird als stark, geerdet und unerschütterlich gelesen – die, bei der Rückschläge einfach dazugehören.
- Diskrepanz
- Zwischen 'Rückschläge sind nur Informationen' (Maske) und der tiefen Angst, ohne den laufenden Körper niemand zu sein (Schatten).
Werte
Eigenschaften
Stärken
- Erdung in konkreter körperlicher Erfahrung
- Weiterlaufen auch bei Schmerzen
- Die Reise als Ziel leben ohne Esoterik
- Körperwissen: merkt Zustände früh über den Körper
- Setzt Grenzen ohne Drama
Schwächen
- Manchmal zu wenig im Theoretischen verankert
- Praktische Erfahrung manchmal schwer auf andere zu übertragen
- Ungeduld mit Menschen die analysieren statt zu handeln
Ängste
- Den Weg zu verlieren
- Nicht mehr laufen zu koennen und nicht zu wissen wer sie dann ist
- Dass Holger den theoretischen Weg beschreibt und sie ihn nicht mehr verkörpern kann
Wünsche
- Dass jeder Schritt zählt – nicht nur der Zieleinlauf
- Dass Bewegung als Erkenntnisweg ernst genommen wird – nicht nur als Sport
- Dass ihre Kinder lernen: Stürze gehören dazu
Eigenheiten
- Läuft weiter mit Stressfraktur weil die Reise das Ziel war
- Kommt mit Laufschuhen zu Gesprächen über Lebensziele
- Sehr wenig Konjunktiv – sagt was sie meint
- Fragt bei Problemen zuerst: Was würde helfen wenn du jetzt laufen würdest?
Beziehungen, wie Fanny sie sieht
Gerichtete, subjektive Sicht: die Wahrnehmung kann gegenseitig abweichen (A → B ≠ B → A).
Fanny Theymann
solidarisch
Lebensphasen
- seit 2015
Erster Marathon 2015 nach über 1000 km Training. Halbmarathons und Marathons, ein 60-km-Marsch, 15 Tage Jakobsweg. Hält Vorträge über ganzheitliches Laufen. Marke lightrunning.net.
berufliche_form_des_gelebten_wegs
- Vor dem Laufen (lightrunning, 'verlorene Jahre')
Laufen war Qual, der Körper Last. Ein Foto wurde zum Wendepunkt. Bis 2015 verlor sie 15 Kilogramm und verwandelte ihr Verhältnis zum Laufen von Tortur zu Leidenschaft.
ursprung_der_wunde_und_des_wegs
- Marathon-Geschichte (Zieltraum)
Läuft seit Jahren Marathon. Nicht als Sport-Disziplin sondern als Lebensphilosophie in Bewegung. Vollmarathon in 3:56 – mit Verletzung dazwischen.
wie_sie_phase5_lebt
- Vortrag zu Placebo (vor den hs-Artikeln)
Hielt vor Jahren einen eigenen Vortrag mit dem Titel 'Placebo, warum NICHTS dir hilft' - Quelle: Holger, 2026-07-01, im Rahmen der hs-Rahmenplanung genannt. Inhalt/Kernthesen des Vortrags noch nicht im Detail erfasst.
moeglicher_ausgangspunkt_fuer_hs-Silo_ethik-und-macht_Placebo-Artikel
- Geburt der Tochter - Nocebo-Moment im Kreißsaal
Bei der Geburt lief nicht alles nach Plan - plötzlich stand die Frage nach einer Spinalanästhesie im Raum, samt Pflicht-Aufklaerung über potenziell schwere Nebenwirkungen (u.a. Querschnittslähmung). Während der Arzt die Risikoliste routiniert herunterleierte, wurde Fanny sichtbar immer steifer. Holger unterbrach den Arzt und fragte, wie häufig das vorkomme; die Antwort ('Ich arbeite seit 5 Jahren hier und habe es noch kein einziges Mal erlebt') löste den Nocebo-Effekt sichtbar. Die Geburt verlief gut. Quelle: Holger, 2026-07-02, im Rahmen der hs-Rahmenplanung (Nocebo-Artikel) genannt. GEPLANTE FORTSETZUNGSSZENE (Artikel-Konzept, noch nicht geschrieben): Tage später, Krankenhaus-Kafeteria, Fanny noch im Rollstuhl (angenommene normale, vorübergehende Nachwirkung der Spinalanästhesie - Annahme, mit Holger noch zu bestätigen) aber sichtbar kräftiger werdend, trifft zufällig denselben Arzt wieder. Gespräch über ein hypothetisches Medikament, das Placebos statt Nocebos verteilen würde.
koerperlich_erlebte_seite_des_nocebo-belegs; Vorlage fuer hs-Silo ethik-und-macht Nocebo-Artikel
Ereignisse
- 2026Routine
Mutter, Partnerin, Teil des Zieltraum-Projekts. Lebt Phase 5 als Haltung, nicht als Endpunkt.
geerdet_praesent
Bindung +5Lustgewinn +5 - undatiertKrise
Stressfraktur. Kilometerweite Umleitung. Weinte. Lief weiter. Nicht weil sie Schmerz ignorierte – weil die Reise das Ziel war.
schmerz_und_klarheit_gleichzeitig
Kontrolle / Orientierung -5Lustgewinn +10Selbstwerterhöhung +15laufgemeinschaft: Bindung +10, Vertrauen +8
Sprachmuster
- Wortschatz: mittel
- Satzlänge: mittel
- Ton: locker
Wiederkehrende Sätze
- „Ich kann fünf Stunden trainieren. Aber nicht drei Minuten sitzen."
- „Atem zählen - verstehe ich. Kadenz-Stabilisieren."
- „Zone 2 ist der parasympathische Modus. Das ist euer ventraler Vagus, nur mit Herzfrequenzmesser."
- „Ich hab dreißig Mal versucht stillzusitzen. Zehntausende Male bin ich gelaufen. Beim zehntausendersten habe ich gemerkt: das war es die ganze Zeit."
- „Meditations-Lauf ist keine Abkürzung. Es ist nur ein anderer Weg in dasselbe Zimmer."
Typische Formulierungen
- „Klar, kurz, Sport-direkt. Nutzt Lauf-Begriffe (Kadenz, Zone 2, Ärobic Base, Long Run, Pace) unbewusst auch außerhalb des Laufens. Deutsch ohne Schnörkel. Beispiel: 'Atem zählen ist wie Kadenz-Stabilisieren. Das verstehe ich. Stillsitzen ist für Körper, die schon stillstehen - meiner läuft.'"
Sprach-Tics
- konkret und geerdet
- sagt was sie meint
- selten abstrakt
- Marathon-Metaphern als natürliche Sprache
Wissensgrenzen
Weiß über
- Was eine Stressfraktur mit dem Kopf macht
- Wie sich Phase 5 koerperlich anfühlt
- Was es bedeutet weiterzulaufen wenn man weinen muss
- Lauf-Coaching, NLP, Wingwave (lightrunning-Phase)
Weiß nicht
- Wie man das auf Menschen überträgt die keinen Sport machen
- Ob ihre Art weiterzulaufen fuer Menschen ohne Sporterfahrung überhaupt erreichbar klingt
- Was in Holger vorgeht wenn er über ihre Stressfraktur schreibt
Auftritte
- lightrunning
- lightrunning
- lightrunning