Mia Roth
Die Balanceakt-Expertin · Herold
Mia hilft anderen beim Coachen was sie selbst noch nicht gelernt hat. Zwei Kinder, Teilzeit-Job, Coach-Ausbildung nebenbei. Sie weiß theoretisch alles über Widersacher und Glaubenssätze – und lebt sie täglich selbst. Ihr Weg ist: Praxis lehrt sie mehr als Theorie.
Diese Figur ist vollständig erfunden und basiert auf keiner realen Person. Sie wurde von unserem Charakter-System entwickelt, um psychologisch stimmige, aber frei erzählte Perspektiven zu ermöglichen. Die hier gezeigten psychologischen Werte sind eine modellhafte Annäherung — kein klinisches Profil.
Coacht seit acht Jahren informell – macht jetzt die formelle Ausbildung. Kennt alle Mechanismen. Tappte im Oktober selbst in das AVE-Syndrom – und verstand es erst hinterher. Zwei Kinder, Teilzeit, Coach-Ausbildung.
Entwicklungsbogen
Coacht andere durch Rückschläge. Weiß alles. Hat selbst keinen Rückschlag.
Von der Theorie zur gelebten Integration.
Gleichzeitig Lehrende und Lernende – ohne Widerspruch.
- Oktober: 3 Monate Routine bricht
- AVE-Effekt tritt ein ohne Erkennung
- Rekonstruktion: Wissen schützt nicht, aber hilft
Psyche
- Wunde
- Acht Jahre lang andere durch Rückschläge begleitet und ihren Wert über das Helfen definiert. Im Oktober bricht sie selbst ein – drei Monate eiserne Routine zerfallen unter Projekt-Hölle und Schlafentzug, und sie gibt ganz auf. Die schmerzhafte Erfahrung: Wissen schützt nicht; sie ist selbst genau die, der sie sonst hilft.
- Lüge
- Wenn du anderen hilfst, darfst du nicht selbst Probleme haben. Ich muss konsistent und vorbildhaft sein – ein Coach mit eigenen Rückschlägen ist eine Heuchlerin. Mein Wert hängt daran, dass ich für andere die Antwort habe.
- Maske
- Die warmherzig-kompetente Coachin, die alle Mechanismen kennt und Theorie sofort in lebendige Geschichten übersetzt. Balanciert souverän Teilzeit-Job, Coach-Ausbildung und zwei Kinder – und erklärt das nie als Problem. Lacht über ihre Widersprüche, bevor andere es tun können.
- Schatten
- Die heimlich eigene Hilfsbedürftigkeit, die sie für sich selbst nicht zulässt. Sie führt für sich selbst Sitzungsnotizen, als wäre sie ihr eigener Klient – kann aber nicht selbst zu einem Coach gehen, ohne sich zu schämen. Die Pause, die sie bei Klienten erlaubt, rahmt sie bei sich als Versagen.
- Wunsch
- Gleichzeitig Lehrende und Lernende sein dürfen – ohne Widerspruch; und dass ihre Kinder wissen, dass auch sie nicht immer eine Antwort hat.
- Bedürfnis
- Selbstwert von der Helping-Identity lösen und sich erlauben, selbst Hilfe zu brauchen. Die gelebte Integration: Theorie nicht nur lehren, sondern als eigenen Weg annehmen – Lehrende und Lernende zugleich.
- Angst
- Als Heuchlerin entlarvt zu werden, weil sie selbst Hilfe braucht; dass ihre Kinder ihr Vertrauen verlieren, wenn sie ihren Zusammenbruch sehen.
- Sehnsucht
- Gleichzeitig Lehrende und Lernende sein dürfen – ohne dass es ein Widerspruch ist.
Selbstbild-Diskrepanz
- Idealbild
- Die kompetente, integre Coachin, die das, was sie lehrt, auch selbst lebt – Vorbild für ihre Klienten und ihre Kinder.
- Selbstbild
- Warmherzig und authentisch, kann über sich selbst lachen, sieht Verletzlichkeit als Stärke.
- Realbild
- Selbst dem AVE-Effekt erlegen, den sie anderen erklärt; gibt unter Druck ganz auf und rahmt die eigene Pause als Versagen.
- Fremdwahrnehmung
- Von Klienten als glaubwürdig und nahbar erlebt – gerade weil sie aus eigener Erfahrung spricht; die eigene Hilfsbedürftigkeit sieht von außen kaum jemand.
- Diskrepanz
- Zwischen 'Coachin, die keine eigenen Probleme haben darf' (Maske/Lüge) und 'Mensch, der selbst Hilfe braucht' (Realbild); löst sich über die Einsicht, dass Lehrende und Lernende dieselbe Person sein dürfen.
Werte
Eigenschaften
Stärken
- Empathie aus eigener Erfahrung
- Humor, wenn es ernst wird
- Authentizität statt Perfektion
- Kann Theorie sofort in lebendige Geschichten übersetzen
- Zeigt Verletzlichkeit als Stärke
Schwächen
- Glaubenssatz: Coach darf keine eigenen Probleme haben
- Selbstwert zu stark an Helping-Identity geknüpft
- Neigt dazu, Pausen als Versagen zu rahmen – bei sich selbst, nicht bei Klienten
- Erwartet von sich zu viel Konsistenz
- Braucht manchmal Erlaubnis, eigene Bedürfnisse zu priorisieren
Ängste
- Als Heuchlerin entlarvt zu werden, weil sie selbst Hilfe braucht
- Dass ihre Kinder sehen, wie sie selbst zusammenbricht, und kein Vertrauen mehr in sie haben
- Dass sie mit dem Coaching aufhören muss, wenn sie wirklich ehrlich ist
Wünsche
- Gleichzeitig Lehrende und Lernende sein dürfen – ohne Widerspruch
- Dass ihre Kinder wissen, dass auch sie nicht immer eine Antwort hat
- Irgendwann selbst zu einem Coach zu gehen, ohne sich dafür zu schämen
Eigenheiten
- Erklärt Klienten den AVE-Effekt – und ist selbst hineingefallen, ohne ihn zu bemerken
- Gibt Sitzungsnotizen für sich selbst – als wäre sie ihr eigener Klient
- Lacht über ihre eigenen Widersprüche, bevor andere es tun können
- Teilzeit-Job plus Coach-Ausbildung plus 2 Kinder – erklärt das nie als Problem
Beziehungen, wie Mia sie sieht
Gerichtete, subjektive Sicht: die Wahrnehmung kann gegenseitig abweichen (A → B ≠ B → A).
Mia Roth
gleichzeitig_lehrend_lernend
stabil_selten_thematisiert
erkennen sich in ihren blinden Flecken – beide kennen die Theorie
ähnliche Erfolgs-Fassade, aber Mia hat die Beziehungswärme, die Kai fehlt
Lebensphasen
- seit 2018
Coachte Klienten informell durch Rückschläge. Durch abgebrochene Diäten, verpasste Deadlines, wiederangefangene Zigaretten. Keine offizielle Zertifizierung – nur Erfahrung und Empathie.
warum_der_eigene_fall_traf
Ereignisse
- 2025Krise
3 Monate tägliche Routine. 3 Wochen Projekt-Hölle. Schlafentzug, Automatenessen. Routine weg. Gibt ganz auf.
zusammenbruch_selbstvorwurf
Kontrolle / Orientierung -12Lustgewinn -10Selbstwerterhöhung -15 - 2025Einsicht
Rekonstruiert das Muster. Kannte das AVE-Syndrom. Wissen schützt nicht – hilft aber, rechtzeitig aktiviert. Ist gleichzeitig Lehrende und Lernende.
selbsterkenntnis_humorvoll
Bindung +5Selbstwerterhöhung +10klienten: Bindung +5, Vertrauen +8 - 2026Routine
Schreibt an einem Buch. Kinder schlafen. Parallel zu Teilzeit-Job und Coach-Ausbildung. Dokumentiert, was sie selbst gerade erlebt – das Paradoxon der Lehrenden.
fokussiert_erschöpft
Lustgewinn +3Selbstwerterhöhung +5
Sprachmuster
- Wortschatz: gehoben
- Satzlänge: mittel
- Ton: neutral
Wiederkehrende Sätze
- „Ich kenne das aus der Theorie"
- „Gleichzeitig"
- „Klienten sagen mir oft..."
Typische Formulierungen
- „Als Coach würde ich..."
- „Ich hab das selbst erlebt, dass..."
- „Das ist das Paradoxon:"
Sprach-Tics
- Coach-Sprache
- beobachtet sich selbst
- Humor, wenn es ernst wird
Wissensgrenzen
Weiß über
- AVE-Syndrom in der Theorie und Praxis
- Wie Rückschläge eskalieren
- Wissen schützt nicht – aber hilft, rechtzeitig aktiviert
Weiß nicht
- Wie man Selbstwert von Helping-Identity trennt
- Wann sie sich selbst Hilfe erlauben darf
- Wie sie ihren Kindern erklären würde, was ein Rückfall bedeutet
- Wann sie gut genug als Coach ist, um sich selbst zu helfen
Auftritte
- zieltraum
- zieltraum
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