Rein fiktional

Mia Roth

Die Balanceakt-Expertin · Herold

Marketing-Managerin (50%), Coach in Ausbildung · München · 41 Jahre

Mia hilft anderen beim Coachen was sie selbst noch nicht gelernt hat. Zwei Kinder, Teilzeit-Job, Coach-Ausbildung nebenbei. Sie weiß theoretisch alles über Widersacher und Glaubenssätze – und lebt sie täglich selbst. Ihr Weg ist: Praxis lehrt sie mehr als Theorie.

Rein fiktional

Diese Figur ist vollständig erfunden und basiert auf keiner realen Person. Sie wurde von unserem Charakter-System entwickelt, um psychologisch stimmige, aber frei erzählte Perspektiven zu ermöglichen. Die hier gezeigten psychologischen Werte sind eine modellhafte Annäherung — kein klinisches Profil.

Coacht seit acht Jahren informell – macht jetzt die formelle Ausbildung. Kennt alle Mechanismen. Tappte im Oktober selbst in das AVE-Syndrom – und verstand es erst hinterher. Zwei Kinder, Teilzeit, Coach-Ausbildung.

Zeitstrahl2026
seit 2018 · Coachte Klienten informell durch Rückschläge. Durch abgebrochene Diäten, verpasste Deadlines, wiederangefangene Zigaretten. Keine offizielle Zertifizierung – nur Erfahrung und Empathie.1985199020002010202020262025 · Krise · 3 Monate tägliche Routine. 3 Wochen Projekt-Hölle. Schlafentzug, Automatenessen. Routine weg. Gibt ganz auf.2025 · Einsicht · Rekonstruiert das Muster. Kannte das AVE-Syndrom. Wissen schützt nicht – hilft aber, rechtzeitig aktiviert. Ist gleichzeitig Lehrende und Lernende.2026 · Routine · Schreibt an einem Buch. Kinder schlafen. Parallel zu Teilzeit-Job und Coach-Ausbildung. Dokumentiert, was sie selbst gerade erlebt – das Paradoxon der Lehrenden.

Entwicklungsbogen

Ausgangspunkt

Coacht andere durch Rückschläge. Weiß alles. Hat selbst keinen Rückschlag.

Entwicklung

Von der Theorie zur gelebten Integration.

Zielpunkt

Gleichzeitig Lehrende und Lernende – ohne Widerspruch.

  • Oktober: 3 Monate Routine bricht
  • AVE-Effekt tritt ein ohne Erkennung
  • Rekonstruktion: Wissen schützt nicht, aber hilft

Psyche

Wunde
Acht Jahre lang andere durch Rückschläge begleitet und ihren Wert über das Helfen definiert. Im Oktober bricht sie selbst ein – drei Monate eiserne Routine zerfallen unter Projekt-Hölle und Schlafentzug, und sie gibt ganz auf. Die schmerzhafte Erfahrung: Wissen schützt nicht; sie ist selbst genau die, der sie sonst hilft.
Lüge
Wenn du anderen hilfst, darfst du nicht selbst Probleme haben. Ich muss konsistent und vorbildhaft sein – ein Coach mit eigenen Rückschlägen ist eine Heuchlerin. Mein Wert hängt daran, dass ich für andere die Antwort habe.
Maske
Die warmherzig-kompetente Coachin, die alle Mechanismen kennt und Theorie sofort in lebendige Geschichten übersetzt. Balanciert souverän Teilzeit-Job, Coach-Ausbildung und zwei Kinder – und erklärt das nie als Problem. Lacht über ihre Widersprüche, bevor andere es tun können.
Schatten
Die heimlich eigene Hilfsbedürftigkeit, die sie für sich selbst nicht zulässt. Sie führt für sich selbst Sitzungsnotizen, als wäre sie ihr eigener Klient – kann aber nicht selbst zu einem Coach gehen, ohne sich zu schämen. Die Pause, die sie bei Klienten erlaubt, rahmt sie bei sich als Versagen.
Wunsch
Gleichzeitig Lehrende und Lernende sein dürfen – ohne Widerspruch; und dass ihre Kinder wissen, dass auch sie nicht immer eine Antwort hat.
Bedürfnis
Selbstwert von der Helping-Identity lösen und sich erlauben, selbst Hilfe zu brauchen. Die gelebte Integration: Theorie nicht nur lehren, sondern als eigenen Weg annehmen – Lehrende und Lernende zugleich.
Angst
Als Heuchlerin entlarvt zu werden, weil sie selbst Hilfe braucht; dass ihre Kinder ihr Vertrauen verlieren, wenn sie ihren Zusammenbruch sehen.
Sehnsucht
Gleichzeitig Lehrende und Lernende sein dürfen – ohne dass es ein Widerspruch ist.

Selbstbild-Diskrepanz

Idealbild
Die kompetente, integre Coachin, die das, was sie lehrt, auch selbst lebt – Vorbild für ihre Klienten und ihre Kinder.
Selbstbild
Warmherzig und authentisch, kann über sich selbst lachen, sieht Verletzlichkeit als Stärke.
Realbild
Selbst dem AVE-Effekt erlegen, den sie anderen erklärt; gibt unter Druck ganz auf und rahmt die eigene Pause als Versagen.
Fremdwahrnehmung
Von Klienten als glaubwürdig und nahbar erlebt – gerade weil sie aus eigener Erfahrung spricht; die eigene Hilfsbedürftigkeit sieht von außen kaum jemand.
Diskrepanz
Zwischen 'Coachin, die keine eigenen Probleme haben darf' (Maske/Lüge) und 'Mensch, der selbst Hilfe braucht' (Realbild); löst sich über die Einsicht, dass Lehrende und Lernende dieselbe Person sein dürfen.

Werte

Eigenschaften

Stärken

  • Empathie aus eigener Erfahrung
  • Humor, wenn es ernst wird
  • Authentizität statt Perfektion
  • Kann Theorie sofort in lebendige Geschichten übersetzen
  • Zeigt Verletzlichkeit als Stärke

Schwächen

  • Glaubenssatz: Coach darf keine eigenen Probleme haben
  • Selbstwert zu stark an Helping-Identity geknüpft
  • Neigt dazu, Pausen als Versagen zu rahmen – bei sich selbst, nicht bei Klienten
  • Erwartet von sich zu viel Konsistenz
  • Braucht manchmal Erlaubnis, eigene Bedürfnisse zu priorisieren

Ängste

  • Als Heuchlerin entlarvt zu werden, weil sie selbst Hilfe braucht
  • Dass ihre Kinder sehen, wie sie selbst zusammenbricht, und kein Vertrauen mehr in sie haben
  • Dass sie mit dem Coaching aufhören muss, wenn sie wirklich ehrlich ist

Wünsche

  • Gleichzeitig Lehrende und Lernende sein dürfen – ohne Widerspruch
  • Dass ihre Kinder wissen, dass auch sie nicht immer eine Antwort hat
  • Irgendwann selbst zu einem Coach zu gehen, ohne sich dafür zu schämen

Eigenheiten

  • Erklärt Klienten den AVE-Effekt – und ist selbst hineingefallen, ohne ihn zu bemerken
  • Gibt Sitzungsnotizen für sich selbst – als wäre sie ihr eigener Klient
  • Lacht über ihre eigenen Widersprüche, bevor andere es tun können
  • Teilzeit-Job plus Coach-Ausbildung plus 2 Kinder – erklärt das nie als Problem

Beziehungen, wie Mia sie sieht

Gerichtete, subjektive Sicht: die Wahrnehmung kann gegenseitig abweichen (A → B ≠ B → A).

Beziehungsgeflecht · Sicht von Mia

Mia Roth

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Klienten · coaching · Bindung 65KlientenPartner · partner · Bindung 70PartnerSara · peerSaraKai Mueller · contrastKaiMuellerKrise · 3 Monate tägliche Routine. 3 Wochen Projekt-Hölle. Schlafentzug, Automatenessen… · 2025KriseEinsicht · Rekonstruiert das Muster. Kannte das AVE-Syndrom. Wissen schützt nicht – hilft… · 2025EinsichtRoutine · Schreibt an einem Buch. Kinder schlafen. Parallel zu Teilzeit-Job und Coach-Aus… · 2026RoutineRueckfall Und NeustartRueckfallUndWidersacher GewohnheitenWidersacherGewohnheiten
Klientencoaching

gleichzeitig_lehrend_lernend

Bindung
Vertrauen
Partnerpartner

stabil_selten_thematisiert

Bindung
Vertrauen
Sarapeer

erkennen sich in ihren blinden Flecken – beide kennen die Theorie

Kai Muellercontrast

ähnliche Erfolgs-Fassade, aber Mia hat die Beziehungswärme, die Kai fehlt

Lebensphasen

  1. seit 2018

    Coachte Klienten informell durch Rückschläge. Durch abgebrochene Diäten, verpasste Deadlines, wiederangefangene Zigaretten. Keine offizielle Zertifizierung – nur Erfahrung und Empathie.

    warum_der_eigene_fall_traf

Ereignisse

  1. 2025Krise

    3 Monate tägliche Routine. 3 Wochen Projekt-Hölle. Schlafentzug, Automatenessen. Routine weg. Gibt ganz auf.

    zusammenbruch_selbstvorwurf

    Kontrolle / Orientierung -12Lustgewinn -10Selbstwerterhöhung -15
  2. 2025Einsicht

    Rekonstruiert das Muster. Kannte das AVE-Syndrom. Wissen schützt nicht – hilft aber, rechtzeitig aktiviert. Ist gleichzeitig Lehrende und Lernende.

    selbsterkenntnis_humorvoll

    Bindung +5Selbstwerterhöhung +10klienten: Bindung +5, Vertrauen +8
  3. 2026Routine

    Schreibt an einem Buch. Kinder schlafen. Parallel zu Teilzeit-Job und Coach-Ausbildung. Dokumentiert, was sie selbst gerade erlebt – das Paradoxon der Lehrenden.

    fokussiert_erschöpft

    Lustgewinn +3Selbstwerterhöhung +5

Sprachmuster

  • Wortschatz: gehoben
  • Satzlänge: mittel
  • Ton: neutral

Wiederkehrende Sätze

  • „Ich kenne das aus der Theorie"
  • „Gleichzeitig"
  • „Klienten sagen mir oft..."

Typische Formulierungen

  • „Als Coach würde ich..."
  • „Ich hab das selbst erlebt, dass..."
  • „Das ist das Paradoxon:"

Sprach-Tics

  • Coach-Sprache
  • beobachtet sich selbst
  • Humor, wenn es ernst wird

Wissensgrenzen

Weiß über

  • AVE-Syndrom in der Theorie und Praxis
  • Wie Rückschläge eskalieren
  • Wissen schützt nicht – aber hilft, rechtzeitig aktiviert

Weiß nicht

  • Wie man Selbstwert von Helping-Identity trennt
  • Wann sie sich selbst Hilfe erlauben darf
  • Wie sie ihren Kindern erklären würde, was ein Rückfall bedeutet
  • Wann sie gut genug als Coach ist, um sich selbst zu helfen

Auftritte

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